Obwohl in den letzten Jahren immer offener darüber gesprochen wird, kursieren rund um Sexspielzeug noch viele Missverständnisse – einige harmlos, andere entmutigen unnötig diejenigen, die sich einfach um ihr Wohlbefinden kümmern möchten. Lassen Sie uns Punkt für Punkt Klarheit schaffen.
Mythos 1: „Sie zu benutzen bedeutet, dass in der Beziehung etwas nicht stimmt“
Falsch, und wahrscheinlich der verbreitetste und schädlichste Mythos. Ein Sexspielzeug in eine Beziehung einzuführen ist kein Zeichen von Unzufriedenheit – es ist einfach eine Möglichkeit, gemeinsam neue Empfindungen zu entdecken, genauso wie man ein neues Restaurant oder ein gemeinsames Hobby ausprobiert. Viele Paare mit einem erfüllten Intimleben verwenden sie regelmäßig, gerade weil sie Abwechslung bringen, nicht um einen Mangel auszugleichen.
Mythos 2: „Sie machen abhängig oder verringern die Empfindlichkeit“
Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass die Nutzung von Sexspielzeug zu Abhängigkeit oder einer dauerhaften Verringerung der Empfindlichkeit führt. Wie bei jeder wiederholten Stimulation kann sich der Körper an eine bestimmte Intensität gewöhnen – das ist ein normales und umkehrbares Phänomen, kein dauerhafter Schaden. Unterschiedliche Reize abzuwechseln (mit oder ohne Spielzeug) ist einfach ein natürlicher Teil der Funktionsweise des Körpers.
Mythos 3: „Sie sind nur für Singles“
Im Gegenteil: Ein großer Teil der Verkäufe von Sexspielzeug erfolgt gerade innerhalb von Paaren, die sie gemeinsam als Teil ihrer geteilten Intimität nutzen. Sie sind keineswegs ein „Ersatz“ für den Partner – sondern ein zusätzliches Werkzeug, das je nach Situation allein oder zu zweit verwendet werden kann.
Mythos 4: „Alle Materialien sind gut, Hauptsache es funktioniert“
Dies ist vielleicht der wichtigste Mythos, der entkräftet werden muss, da er direkt die Gesundheit betrifft. Nicht alle Materialien sind gleich: Einige (wie medizinisches Silikon) sind sicher, nicht porös und leicht zu reinigen; andere (allgemeine Materialien wie „Jelly“ oder nicht näher spezifizierter Gummi) können porös sein, Bakterien über längere Zeit festhalten oder Substanzen enthalten, die nicht immer klar auf dem Etikett angegeben sind. Das Material vor dem Kauf zu überprüfen, ist kein nebensächlicher Punkt, sondern ein wesentlicher Teil der Wahl.
Mythos 5: „Online zu kaufen ist kompliziert oder riskant für die Privatsphäre“
Bei einem seriösen Onlineshop ist das überhaupt nicht der Fall. Ein anonymes Paket, ohne Aufschriften oder Logos, die den Inhalt verraten, eine sichere und verschlüsselte Zahlung sowie eine diskrete Abrechnung machen den Onlinekauf heute einfacher und vertraulicher denn je – oft diskreter als ein Kauf im Laden.
Zusammenfassung
Die meisten dieser Mythen entstehen eher aus Verlegenheit oder Fehlinformation als aus tatsächlichen Fakten. Sich um das eigene intime Wohlbefinden zu kümmern ist genauso normal wie jeder andere Aspekt der Selbstfürsorge – man muss sich weder vor anderen noch vor sich selbst rechtfertigen.
Wenn Sie Fragen zu einem bestimmten Produkt oder zur Auswahl haben, schreiben Sie uns: Wir sind hier, um ohne Urteil und mit größter Diskretion zu antworten.